Wie können wir Ihnen helfen?

Haben Sie Fragen zu Ihrer Stromrechnung? Ziehen Sie um? Oder brauchen Sie Informationen zu Ladestationen oder Solaranlagen? In unseren FAQ beantworten wir die häufigsten Fragen unserer Kundinnen und Kunden.

Ihre Frage ist nicht dabei? Versuchen Sie es bitte noch bei unserem Online-Kundenservice. Sollten Sie auch dort keine Antwort auf Ihre Frage finden, hilft Ihnen unser Kundenservice-Team gerne weiter.

Elektromobilität, Ladestationen und Ladelösungen

Was spricht dafür, ein Elektroauto zu fahren?

  • Es macht viel Spass, ein Elektroauto zu fahren. Das maximale Drehmoment steht sofort bereit, was selbst bei Kleinwagen für eine überraschend sportliche Beschleunigung sorgt.
  • Ein mit erneuerbarem Strom betriebenes Elektrofahrzeug stösst während der Fahrt keine Luftschadstoffe aus.
  • Ein Elektromotor ist etwa dreimal effizienter als ein Verbrennungsmotor – er nutzt die eingesetzte Energie also viel besser aus.
  • Ein Elektroauto wird immer geladen, wenn es steht. So entsteht im alltäglichen Betrieb keine Wartezeit.
  • Elektroautos sind bei tiefen Geschwindigkeiten leiser als Fahrzeuge mit einem Verbrennungsmotor. Eine willkommene Entlastung der Innenstädte.

Kann ich mein Elektroauto an einer normalen Steckdose laden?

Technisch ist dies grundsätzlich möglich. Die Ladegeschwindigkeit an einer Steckdose ist aber mit rund 10 Kilometer pro Stunde viel zu tief. Diese Ladeart führt zu einer unnötigen Komforteinbusse. Mit einer Ladestation zu Hause oder an der Arbeitsstelle wird das Auto üblicherweise mit rund 60 Kilometer pro Stunde geladen.

Brauche ich eine Ladestation zu Hause?

Nicht zwingend, aber in den meisten Fällen ist dies die beste Lösung. Ein Elektroauto wird im Unterschied zu einem Verbrenner nicht kurz betankt, sondern einfach geladen, wenn es steht. Eine Ladestation soll darum immer dort installiert werden, wo ein Auto lange steht.

Gibt es im Kanton Bern Förderungen für Elektroautos?

  • Die Automobilsteuer von 4 % auf den Import von Elektromobilen entfällt.
  • Fahrzeuge mit ausschliesslich elektrischem Batterieantrieb profitieren ab der ersten Inverkehrsetzung von einer Vergünstigung von 60 % auf der Normalsteuer für das laufende und die drei folgenden Jahre.
  • Mehrere Versicherungen gewähren einen Ökorabatt.
  • Im Kanton Bern werden öffentliche Ladestationen für Unternehmen mit bis zu 3000 CHF subventioniert.

Kann es passieren, dass ich mit meinem E-Auto plötzlich stehen bleibe?

Das kann Ihnen genauso passieren wie bei einem Verbrenner, bei dem Sie den Tank leerfahren. Im Unterschied zu einem Verbrenner ist die Restreichweitenanzeige aber sehr genau, und es sollte dadurch zu keiner leergefahrenen Batterie kommen.

Gibt es genügend öffentliche Ladestationen für Elektroautos?

In den letzten Jahren haben viele private Unternehmen in öffentliche Ladestationen investiert. Die Anzahl Ladestationen wuchs dabei viel stärker als die Anzahl Elektrofahrzeuge. Studien zeigen: Die Schweiz hat bereits heute eine Infrastrukturdichte, die im europäischen Vergleich spitze ist. Mit Angaben freier Ladepunkte in Echtzeit zeigt etwa «Ich-tanke-strom.ch» die E-Tankstellen der schweizweit grössten Ladenetzwerke GreenMotion, Move, Swisscharge und Plug’n’Roll. Das öffentliche Ladenetz ist also bereit für den nächsten Schub an Elektroautos.

Wann wird die Installationsanzeige nicht bewilligt?

Wir behalten uns vor, nach der Fertigstellung der Arbeiten eine Kontrollmessung durchzuführen. Dabei überprüfen wir die Netzrückwirkungen am Verknüpfungspunkt. Werden die Grenzwerte überschritten oder sind Störungen im Netz oder an Anlagen Dritter nachweisbar, verlangen wir entsprechende Massnahmen. Sie sind in diesem Fall verpflichtet, die erforderlichen Massnahmen auf eigene Kosten umzusetzen.

Wann wird das Technische Anschlussgesuch nicht bewilligt?

Ergeben nachträgliche Kontrollmessungen, dass die zulässigen Werte am Verknüpfungspunkt überschritten werden, verlangen wir entsprechende Massnahmen. Sie sind in diesem Fall verpflichtet, die erforderlichen Massnahmen auf eigene Kosten umzusetzen.

Lademanagement und Werksteuerung: Was muss ich beachten?

Je nach Netzsituation verlangt die Elektra die Steuerung der Ladestation über die Rundsteuerung oder über ein intelligentes Steuer- und Regelsystem. Wir fordern diese Massnahmen begleitend zur Bewilligung der Installationsanzeige. Die Elektra kann für die Umsetzung der Massnahmen Lastschalteinrichtungen auf Kundenseite verlangen.

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Energie Award

Wer kann am Energie Award teilnehmen?

Einzelpersonen, Firmen, Gemeinden oder Institutionen, die entweder im Netzgebiet der Energie Münchenbuchsee AG oder der Genossenschaft Elektra, Jegenstorf wohnhaft bzw. ansässig sind, können am Energie Award teilnehmen.

Welche Anforderungen muss mein Projekt erfüllen, damit ich teilnehmen kann?

  • Das Projekt muss zum Ziel haben, erneuerbare Energie zu gewinnen und/oder den Energieverbrauch zu reduzieren.
  • Die Anlage bzw. das Projekt muss zwischen dem 1. Januar und dem 31. Dezember des Vorjahres (vor Teilnahme am Energie Award) umgesetzt worden sein. Als Datum gilt die Inbetriebnahme der Anlage.
  • Erlaubt ist maximal ein ausgefülltes Formular pro Teilnehmerin bzw. Teilnehmer.

Wie kann ich mein Projekt für den Energie Award einreichen?

Sie können Ihr Projekt mittels Teilnahmeformular einreichen.

Teilnahmeformular öffnen

Bis wann kann ich mein Projekt für den Energie Award einreichen?

Einsendeschluss ist der 4. Juni 2021. Es gilt der Poststempel.

Nach welchen Kriterien wird mein Projekt beurteilt?

Eine unabhängige Fachjury wird die eingereichten Projektunterlagen, Beiträge und Fotos sichten und beurteilen. Folgende Kriterien werden dabei berücksichtigt:

  • Funktionalität, Wirkung und Nutzen
  • Nachhaltigkeit
  • Einsparung von fossilen Energieträgern und CO2
  • Energieeffizienz
  • Zukunftsweisende Vision
  • Gesamteindruck

Wer sind die Mitglieder der Jury?

  • Marianne Zünd, Leiterin Medien + Politik, Bundesamt für Energie (BFE) (Präsidium)
  • Urs Muntwyler, Professor für Photovoltaik, Fachhochschule Burgdorf
  • Marcelle Sheppard, Präsidentin der Energieregion Bern-Solothurn und Gemeinderätin in Urtenen-Schönbühl
  • Hans Schär, alt Gemeindepräsident und Solaranlagenbesitzer, Mülchi

Was kann ich beim Energie Award gewinnen?

Gesamthaft gibt es ein Preisgeld von 10 000 CHF, das i.d.R. unter den drei Erstplatzierten aufgeteilt wird.

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Planauskunft

In welchem Format kann ich eine Planauskunft von der Elektra anfordern?

Sie erhalten sie im Massstab 1:500 und können wählen zwischen den Grössen A3, A4 und 30 × 84 cm und dem PDF- oder DXF-Format für CAD-Software.

Entspricht die Planauskunft der Elektra der Norm SIA 405?

Ja, unsere Planauskunft ist konform mit SIA 405.

Kann die Planauskunft von der tatsächlichen Lage der Leitungen abweichen?

Ja. Deshalb müssen Sie die genaue Lage der Leitungen durch Sondagen im Handaushub ermitteln. Weitere Grundstücksinformationen auf dem Plan sind unverbindlich, Sie müssen diese in jedem Fall vor Ort prüfen.

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Sicherheitsnachweis und periodische Kontrolle

Woher weiss ich, wann ich eine periodische Kontrolle durchführen muss?

Ist eine periodische Kontrolle fällig, erhalten Eigentümerinnen und Eigentümer von der Elektra ein Schreiben. Darin fordern wir Sie dazu auf, die periodische Kontrolle Ihrer Elektroinstallationen durchzuführen und einen Sicherheitsnachweis einzureichen. Eine periodische Kontrolle ist auch fällig bei einer Handänderung, wenn die letzte Kontrolle mehr als 5 Jahre zurückliegt.

Wie oft muss ich eine periodische Kontrolle durchführen?

Wie weit die Kontrollen auseinanderliegen, hängt von dem Gebäude und seinem Nutzungszweck ab. Häuser und Wohnungen müssen Sie z.B. alle 20 Jahre überprüfen lassen, Büros und Ställe alle 10 Jahre. Genaue Informationen zur periodischen Kontrolle finden Sie in der Niederspannungs-Installationsverordnung.

Wer darf die periodische Kontrolle durchführen?

Eine konzessionierte Kontrollunternehmung oder ein Elektroinstallateur mit Kontrollbewilligung. Allerdings müssen Sie beachten: Wer an der Planung, Erstellung, Instandhaltung oder Reparatur von Installationen beteiligt war, darf diese nicht als unabhängiges Kontrollunternehmen prüfen. Ihr Hauselektriker kann somit die periodische Kontrolle nicht ausführen. Falls Mängel festgestellt werden, darf er diese allerdings beheben.

Wie finde ich ein unabhängiges Kontrollunternehmen?

Wir empfehlen Ihnen folgende Kontrollunternehmen in unserer Region:

A + F Elektrokontrollen GmbH
Bernstrasse 41
3303 Jegenstorf
+41 31 762 08 31
info(at)af-elektrokontrollen.ch
af-elektrokontrollen.ch

Elektro Service Stefan Burkhalter
Neuquartierstrasse 1
4562 Biberist
+41 32 672 04 92
+41 79 650 68 58
burkhalter(at)bluewin.ch

EM ELECTROCONTROL AG
Moosstrasse 8a
3322 Urtenen-Schönbühl
+41 800 99 99 66
info(at)electrocontrol.ch
electrocontrol.ch

energiecheck bern ag
Kleeweg 4
3303 Jegenstorf
+41 31 524 88 88
+41 78 813 25 70
info(at)energiecheck-bern.ch
energiecheck-bern.ch

MEGAOHM CONTROL AG
Bernstrasse 3-5
3421 Lyssach
+41 34 445 10 10
info(at)megaohm.ch
megaohm.ch

Mollet & Co. AG
Lättackerstrasse 2
4534 Flumenthal
+41 32 637 50 00
info(at)mollet-co.ch
mollet-co.ch

Securon AG
Westbahnhofstrasse 3
4502 Solothurn
+41 32 624 83 83
info(at)securon.ch
securon.ch

Das komplette Verzeichnis aller zugelassenen Kontrollunternehmen finden Sie auf esti.ch.

Wie bekomme ich einen Sicherheitsnachweis?

Bestehende Installationen
Ein unabhängiger Elektrokontrolleur begutachtet Ihre elektrischen Anlagen. Ist alles in Ordnung, stellt er Ihnen einen Sicherheitsnachweis aus. Sind Reparaturen notwendig, notiert er diese auf einer Mängelliste. Sie als Eigentümer oder Eigentümerin beauftragen dann einen Elektroinstallateur, z.B. Ihre Hauselektrikerin, die Mängel zu beheben. Wichtig: Der Installateur muss unabhängig vom Elektrokontrolleur sein.

Sobald die Mängel behoben wurden, erhalten Sie einen Sicherheitsnachweis. Eine Kopie davon schicken Sie per per E-Mail oder per Post an die Elektra, das Original behalten Sie als Eigentümer oder Eigentümerin. Somit ist die periodische Kontrolle abgeschlossen.

Neuinstallationen
Bei Neuinstallationen, die einer Kontrollperiode von 20 Jahren unterliegen (z.B. Wohnbauten), erstellt der Installateur den Sicherheitsnachweis und übergibt diesen der Eigentümerin bzw. dem Eigentümer. Eine Kopie davon erhält die Elektra als Netzbetreiberin.

Bei Installationen, die einer Kontrollperiode von weniger als 20 Jahren unterliegen (PV-Anlagen, Büros, Ställe u.a.), muss eine unabhängige Kontrollfirma die Installationen überprüfen. Entsprechen sie der Norm, so unterschreibt die Kontrollfirma den Sicherheitsnachweis. Eine Kopie davon schicken Sie per per E-Mail oder per Post an die Elektra, das Original behalten Sie als Eigentümer oder Eigentümerin.

Wer trägt die Kosten der periodischen Kontrolle?

Der Eigentümer bzw. die Eigentümerin muss die Installationskontrolle bezahlen.

Überprüft die Elektra, ob die Sicherheitsnachweise korrekt sind?

Ja. Die Elektra ist gesetzlich dazu verpflichtet, einen Teil der Sicherheitsnachweise stichprobenartig zu überprüfen.

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Smart Meter

Was ist ein Smart Meter?

Ein Smart Meter ist ein digitaler Stromzähler mit erweiterten Funktionen. Im Gegensatz zum alten Stromzähler misst er nicht nur die verbrauchte Energie, sondern auch, zu welchem Zeitpunkt diese verbraucht wurde. Die Netzbetreiberin, die Elektra, verwendet die Messdaten wie bisher für die Stromverrechnung sowie für die Netzplanung und den sicheren Netzbetrieb.

Warum erfolgt der Wechsel auf Smart Meter?

Im Jahr 2017 hat das Schweizer Stimmvolk der Energiestrategie 2050 (ES 2050) des Bundes zugestimmt. Die drei Grundpfeiler der ES 2050 lauten:

  • Ausstieg aus der Kernenergie,
  • Ausbau der erneuerbaren Energien und
  • Steigerung der Energieeffizienz.

Mit der Energiestrategie 2050 wird Strom zunehmend dezentral produziert. Gleichzeitig verändert sich die Verbrauchssituation. Je genauer ein Netzbetreiber weiss, wie die Stromflüsse im Netz sind, desto besser kann er diese im Gleichgewicht halten. Dafür sind Smart Meter notwendig. Der Bund hat deshalb beschlossen, dass die Netzbetreiber bis zum 1. November 2027 mindestens 80 % der konventionellen Stromzähler durch Smart Meter ersetzen müssen.

Was bringt ein Smart Meter?

Die Umstellung auf Smart Meter steigert die Energieeffizienz und reduziert den Energieverbrauch. Zudem verbessern Smart Meter die Produktions- und Netzplanung. Dies unterstützt eine weiterhin zuverlässige und stabile Stromversorgung in der Schweiz. Das Ablesen des Zählerstands erfolgt mit dem Smart Meter automatisch. Auf Wunsch zeigen wir unseren Kunden ihren Stromverbrauch in unserem Energieportal. Dadurch lässt sich der Energieverbrauch – und somit die Kosten – reduzieren.

Ins Energieportal einloggen

Wann beginnt die Elektra mit der Umstellung auf Smart Meter?

Im November 2020 hat die Elektra mit der systematischen Umstellung auf Smart Meter begonnen. In einem ersten Schritt baut sie in Jegenstorf in zwei Gebieten die neuen digitalen Stromzähler ein. Das flächendeckende Rollout erfolgt in mehreren Etappen bis 2030.

Kann ich mich für einen vorgezogenen Wechsel auf Smart Meter anmelden?

Nein, ein vorgezogener Wechsel auf Smart Meter ist aus organisatorischen Gründen nicht möglich. Sie werden durch uns informiert, sobald der Wechsel bei Ihnen ansteht.

Wie werde ich über die Installation bei mir zu Hause informiert?

Sie werden rechtzeitig mit einem persönlichen Schreiben über den Termin der Installation informiert. Sollten Sie den Termin verschieben müssen, teilen Sie uns das bitte frühzeitig mit, damit wir zusammen einen Ersatztermin vereinbaren können.

Anrufen: 031 763 31 01

E-Mail senden

Wie wird der Smart Meter installiert?

Für den Ersatz der konventionellen Stromzähler durch Smart Meter wird ein Zählermonteur bei Ihnen vorbeikommen. Die Installationsarbeiten vor Ort dauern ca. 30 Minuten pro Smart Meter. Es kommt zu einem kurzen Stromunterbruch.

Wer übernimmt die Kosten?

Die Kosten für den Smart Meter und die Installation übernimmt die Elektra. Diese sind anrechenbare Netzkosten und werden über die Netznutzung weiterverrechnet.

Wie funktioniert ein Smart Meter?

Ein Smart Meter erfasst im 15-Minuten-Takt den mittleren Energiefluss und speichert diesen zwischenzeitlich ab. Einmal pro Tag werden die zwischengespeicherten Werte an ein zentrales System übermittelt. Über die Schaltkontakte kann die Elektra angeschlossene Verbraucher so steuern, dass die Netzbelastung optimiert wird und das Netz ausfallsicher bleibt.

Welche Daten werden erfasst, und wozu werden sie verwendet?

Es werden der Stromverbrauch und – wenn zum Beispiel eine Photovoltaik-Anlage vorhanden ist – die Stromproduktion erfasst. Diese Daten sind für die Verrechnung und Vergütung relevant. Die Blindenergie, die Netzspannung und der Leistungsfaktor im Netz können ebenfalls erfasst werden, da diese Daten einen sicheren Betrieb und eine effiziente Netzplanung ermöglichen.

Wem gehören die Daten?

Die Daten gehören dem Kunden oder der Kundin. Wir nutzen sie für die Erstellung der Stromrechnung und in pseudonymisierter Form für die optimale Bewirtschaftung und Planung der Stromnetze.

Sind die Daten geschützt?

Die Daten unterliegen wie bisher den Datenschutzvorschriften des Bundesgesetzes über den Datenschutz. Die eingesetzten Smart Meter, das Kommunikationssystem und die zentralen Datenverarbeitungssysteme schützen wir nach gesetzlichen Vorgaben mit zeitgemässen Sicherheitsmechanismen.

Wie erfolgt die Übermittlung der Daten?

Die Datenübertragung vom Smart Meter zur Elektra erfolgt verschlüsselt. Die Verschlüsselung erstreckt sich vom Smart Meter bis zum zentralen Datenverarbeitungssystem ohne Unterbruch. Die Übermittlung erfolgt mit zwei Technologien: Mehrheitlich werden die Daten über das Stromnetz der Elektra mit der Übertragungstechnologie Power Line Communication (G3-PLC) übertragen. Einige Smart Meter übermitteln ihre Daten über das Mobilfunknetz.

Bin ich einer zusätzlichen Strahlung ausgesetzt?

Die PLC-Smart-Meter sind praktisch strahlungsfrei. Die kurzen Signale sind im Abstand von 50 cm zum Netz bereits nicht mehr messbar. Werden die Daten über das Mobilfunknetz übermittelt, wird einmal täglich für eine kurze Zeit eine Verbindung über ein elektromagnetisches Feld aufgebaut. Dieses Feld ist vergleichbar mit dem eines Mobiltelefons beim Versand einer SMS. Die meiste Zeit am Tag sind die Smart Meter jedoch «stumm» und messen lediglich. Die Elektra setzt nur Smart Meter und Kommunikationstechnologien ein, die den geltenden Schweizer Richtlinien und Normen entsprechen.

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Solaranlagen, Photovoltaik und Energielösungen

Einmalvergütung (EIV) und Kostendeckende Einspeisevergütung (KEV)

Was ist eine Einmalvergütung (EIV)?

Mit einer Einmalvergütung erhalten Betreiber von Photovoltaik-Anlagen einen einmaligen Investitionsbeitrag. Einmalvergütungen für Photovoltaik-Anlagen werden in zwei unterschiedlichen Programmen gewährt: Einmalvergütungen für kleine PV-Anlagen (KLEIV) mit einer Leistung ab 2 kWp und weniger als 100 kWp und Einmalvergütungen für grosse Photovoltaik-Anlagen (GREIV) mit einer Leistung ab 100 kWp.

Die Einmalvergütung ist eine einmalige Investitionshilfe, die maximal 30 Prozent der Investitionskosten einer Solaranlage deckt und von Pronovo im Auftrag des Bundesamts für Energie an den Besitzer einer Solaranlage ausgezahlt wird.

Was ist ein Einspeisevergütungssystem (EVS)?

Neue Photovoltaik-Anlagen werden seit 2018 ausschliesslich mit Einmalvergütungen gefördert. Mit dem Einspeisevergütungssystem können nur noch Photovoltaik-Anlagen gefördert werden, die

  • vor dem 30. Juni 2012 angemeldet wurden,
  • mit einer Leistung ab 100 kWp realisiert werden und
  • bis zum 30. Juni 2018 das Wahlrecht für das Einspeisevergütungssystem ausgeübt haben.

Wie melde ich mich für die Einmalvergütung (EIV) an?

Wir übernehmen für Sie und in Ihrem Namen die gesamte Anmeldung mit dem entsprechenden Antragsformular bei Pronovo, wenn Sie sich für eine Solaranlage oder eine individuelle Energielösung bei der Elektra entscheiden. Pronovo prüft die Anmeldung und wird Sie mit einer Projektnummer auf eine Warteliste aufnehmen. Diese wird kontinuierlich abgebaut.

Zurzeit ist es schwer, zu sagen, wann Sie die Fördermittel erhalten werden. Das Wartelistentool von Pronovo können Sie nach dem Antrag mit Ihrer Projektnummer, Postleitzahl und dem Anmeldedatum einsehen.

Sie können den Antrag auch selbst mit dem Antragsformular für KEV-Überbrückung stellen.

Wie hoch wäre meine Einmalvergütung (EIV)?

Eine Übersicht finden Sie auf der Seite von Pronovo. Im Tarifrechner können Sie dann den entsprechenden Betrag berechnen.

Wann werde ich die EIV erhalten?

Aktuell ist es unklar, wann und wie weit die Warteliste bei Pronovo abgebaut werden kann. Dies hängt von Entscheiden im Zusammenhang mit der Energiestrategie 2050 ab. Die Wartezeiten bis zur Auszahlung einer Förderung werden regelmässig vom Bundesamt für Energie (BFE) publiziert.

Herkunftsnachweis (HKN)

Was ist ein Herkunftsnachweis (HKN)?

Die von Pronovo ausgestellten Herkunftsnachweise garantieren die Herkunft des erzeugten Stroms. Sie zeigen also auf, aus welchem Kraftwerk und aus welcher Energiequelle der Strom stammt. Diese HKN werden dann für die entsprechenden Stromprodukte (z.B. elektrasolar+) eingesetzt und bestätigen deren Herkunft. Die HKN einer Solaranlage haben einen Wert (= ökologischer Mehrwert), den wir Ihnen vergüten, wenn Ihre PV-Anlage in unserem Versorgungsgebiet liegt.

Was ist der ökologische Mehrwert?

Der ökologische Mehrwert ist der Wert, den die HKN einer Solaranlage haben aufgrund der verwendeten erneuerbaren Energiequelle. Die Elektra vergütet den ökologischen Mehrwert des von Ihnen eingespeisten Stroms, wenn Ihre PV-Anlage in unserem Versorgungsgebiet liegt.

Vergütet die Elektra den Herkunftsnachweis (HKN)?

Ja, wir vergüten den HKN Ihres eingespeisten Stroms, wenn Ihre PV-Anlage in unserem Versorgungsgebiet liegt.

Kann ich den Herkunftsnachweis (HKN) verkaufen?

Den HKN können Sie entweder der Elektra übertragen und verkaufen, wenn Ihre PV-Anlage in unserem Versorgungsgebiet liegt. Sie können den HKN auch selbst über eine sogenannte Ökostrombörse (Handelsplattform im Internet) anbieten.

Eigenverbrauch

Was ist Eigenverbrauch?

Sowohl im Einfamilienhaus wie auch im Mehrfamilienhaus können Sie selbst produzierten Solarstrom für den Eigenverbrauch nutzen. Der Solarstrom wird ohne Umweg über das Stromnetz verbraucht. Selbstverständlich bleiben Sie weiterhin am Versorgungsnetz der Elektra bzw. Ihres Energieversorgers angeschlossen. Wenn Ihre Produktion grösser ist als der Verbrauch (vor allem an sonnigen Sommertagen), nimmt die Elektra bzw. Ihr Energieversorger den Strom ab und vergütet diesen. Und wenn die Produktion des Solarstroms nicht ausreicht, um Ihren Verbrauch zu decken (z.B. im Winter oder in der Nacht), können Sie weiterhin Strom von der Elektra bzw. Ihrem Energieversorger beziehen.

Eigenverbrauch ist immer möglich, auch wenn KEV ausbezahlt wird oder die Einmalvergütung bezogen worden ist und auch bei Grossanlagen.

Wie funktioniert Eigenverbrauch?

Ihr Verbrauch und die PV-Produktion müssen gleichzeitig erfolgen – ausser Sie haben einen Stromspeicher. Das heisst, dass Geräte in Ihrem Haus den momentan von der PV-Anlage produzierten Strom direkt verbrauchen können. Der nicht sofort benötigte Strom fliesst als Überschuss ins Netz der Elektra bzw. Ihres Netzbetreibers.
Die Elektra bzw. Ihr Energieversorger vergütet nur diesen Überschuss (Strom, HKN).

Wie funktioniert Eigenverbrauch im Mehrfamilienhaus?

Die Besitzer von Mehrfamilienhäusern mit einer Solaranlage, die Wohnungen vermieten, und auch Stockwerkeigentümer können vom Eigenverbrauch profitieren. Sie bilden zusammen einen Zusammenschluss zum Eigenverbrauch (ZEV). Der Anlagenbesitzer verkauft den Solarstrom an die Verbraucher zum tieferen Netzstrompreis.

Wenn die Solaranlage mehr Strom produziert, als im Haus verbraucht wird, kann er ins Netz der Elektra bzw. Ihres Netzbetreibers eingespeist werden. Wenn im Haus mehr Strom verbraucht als von der Solaranlage produziert wird, können Sie den Strom weiterhin aus dem Netz der Elektra bzw. Ihres Energieversorgers beziehen.

Brauche ich einen anderen oder einen zusätzlichen Zähler für Eigenverbrauch?

Für den Eigenverbrauch ist im Normalfall ein sogenannter bidirektionaler Zähler nötig, der sowohl die bezogene wie auch die ins Netz eingespeiste Energie separat messen kann.
Kontaktieren Sie uns bitte für eine individuelle Abklärung Ihres Anschlusses.

Jetzt anrufen: 031 763 31 31

Ist eine Produktions- oder Überschussmessung sinnvoll?

Dies kann nicht allgemeingültig beantwortet werden. Entscheidend ist vor allem, ob Sie einen Teil des von Ihrer Anlage produzierten Stroms selbst verwenden wollen (Eigenverbrauch).

Kann ich von der Produktionsmessung auf Eigenverbrauch wechseln – oder umgekehrt?

Wenn Sie zwischen Produktionsmessung und Eigenverbrauch wechseln wollen, müssen Sie den Zähler von einer Produktions- auf eine Eigenverbrauchsmessung (oder umgekehrt) ändern. Dazu sind Anpassungen der Hausinstallation notwendig – kontaktieren Sie bitte Ihren Elektroinstallateur. Einen Wechsel müssen Sie drei Monate im Voraus der Elektra bzw. Ihrem Netzbetreiber melden.

Kann ich meine Solarenergie auch zeitversetzt nutzen?

Mit einem Stromspeicher können Sie Ihren selbst erzeugten Strom speichern und zeitversetzt nutzen: zum Beispiel am Abend, wenn die Sonne nicht mehr scheint, der Verbrauch aber am höchsten ist. Oder im Falle einer Netzstörung. Unsere Spezialisten für Energielösungen beraten Sie gerne.

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Individuelle Energielösungen: Stromspeicher, Solarthermie, Wärmepumpe, Elektromobilität

Was bringt ein Stromspeicher zusätzlich zur Solaranlage?

Mit einem Stromspeicher können Sie Ihren selbst erzeugten Strom speichern und zeitversetzt nutzen: zum Beispiel am Abend, wenn die Sonne nicht mehr scheint, der Verbrauch aber am höchsten ist. Oder im Falle einer Netzstörung. Unsere Spezialisten für Energielösungen beraten Sie gerne.

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Was ist eine Solarthermieanlage?

Solarthermieanlagen nutzen die Sonne auf einfache, aber effiziente Weise: Sonnenkollektoren ziehen Wärme an, die dann gespeichert wird. Sie können die Wärme nutzen, um Ihr Warmwasser aufzubereiten oder Ihre Heizung zu unterstützen. Dadurch sparen Sie Energiekosten.
Die Systeme lassen sich mit sämtlichen Wärmeerzeugern wie Wärmepumpen, Gas oder Holz/Pellets kombinieren.

Als Komplettanbieter übernehmen wir alle Schritte für Ihre persönliche Solarthermieanlage – also von der Offerte, Planung, Realisation bis hin zur Inbetriebnahme der Anlage.

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Kann ich meine Solaranlage auch mit einer Wärmepumpe kombinieren?

Ihre Solaranlage können Sie auch mit einem Wärmepumpenboiler für Warmwasser oder einer Wärmepumpe für ökologisch beheizte Raumluft kombinieren. Unsere Experten beraten Sie gerne zu einer individuellen, auf Ihre Bedürfnisse zugeschnittenen Energielösung.

Solarberatung anfordern

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ZEV (Zusammenschluss zum Eigenverbrauch)

Wie kann ich meinen Solarstrom mit Mietern oder Nachbarn teilen?

Ein Besitzer einer Solaranlage kann mit mehreren Haushalten einen Zusammenschluss zum Eigenverbrauch (ZEV) bilden. Der Besitzer verkauft den selbst produzierten Solarstrom an die Mieter oder Nachbarn und erhöht so die Rendite seiner PV-Anlage. Die Mieter oder Nachbarn profitieren von Solarstrom aus der Nähe zu einem günstigen Preis.

Wie funktioniert ein ZEV (Zusammenschluss zum Eigenverbrauch)?

Alle Teilnehmenden eines ZEV beziehen gemeinsam Strom von der Solaranlage, die den ZEV versorgt. Wenn im Haus mehr Strom verbraucht als von der Solaranlage produziert wird, können die Teilnehmenden des ZEV den Strom weiterhin aus dem Netz der Elektra beziehen. Wenn die Solaranlage mehr Strom produziert, als im Haus verbraucht wird, kann er in das Netz der Elektra eingespeist werden.

Mehr über ZEV lesen

Kosten und Nutzen einer Solaranlage

Ich habe ein Dach mit Nord-, Ost- oder West-Ausrichtung. Lohnt sich eine Solaranlage trotzdem?

Auch auf nicht gegen Süden gerichteten Dächern können Sie lohnende Anlagen installieren, wie Sie in unserem Blogpost «Solaranlage mit Ost-West-Ausrichtung» nachlesen können. Mit unserem Solarrechner können Sie eine erste Kosten-Nutzen-Rechnung unter Berücksichtigung der Lage erstellen. Für eine individuelle Abklärung Ihrer Situation kontaktieren Sie uns bitte telefonisch.

Solaranlage berechnen

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Mehr zu Photovoltaik erfahren

Stromausfall und Stromunterbruch

Wo finde ich aktuelle Störungsmeldungen?

Bei einem Stromausfall reagieren wir sofort und versuchen, die Ursache zu finden. Auf unserer Startseite elektra.ch und auf der Seite Stromunterbruch informieren wir Sie so schnell wie möglich zu aktuellen Stromausfällen.

Ich will einen Stromausfall melden – wann ist die Elektra meine Ansprechpartnerin?

Wenn Sie Ihren Strom bei der Elektra beziehen. Die Elektra versorgt 21 Gemeinden in den Kantonen Bern und Solothurn.

 

Wir sind bei Stromausfällen in unserem Versorgungsgebiet rund um die Uhr für Sie da und versuchen, das Problem so schnell wie möglich zu beheben.

Pikett-Nummer anrufen: 031 763 31 33

Welche Vorkehrungen sollte ich für den Fall eines Stromausfalls oder -unterbruchs treffen?

  • Notieren und/oder speichern Sie die Telefonnummer Ihres Elektroinstallateurs bzw. Ihrer Elektroinstallateurin.
  • Notieren und/oder speichern Sie die Telefonnummer der Störungsmeldestelle Ihres zuständigen Elektrizitätswerks. Kundinnen und Kunden der Genossenschaft Elektra rufen 031 763 31 33 an.
  • Bewahren Sie eine Taschenlampe mit funktionierenden Batterien an einem Ort auf, den Sie selbst im Dunkeln schnell finden. Natürlich können Sie auch die Taschenlampe Ihres Handys verwenden. Bedenken Sie jedoch, dass der Akku dann schneller leer wird.
  • Bewahren Sie Kerzen, Laternen und Zündhölzer zu Hause auf, ebenso ein batteriebetriebenes Radio und einen Wecker, der keine Batterie benötigt.
  • Prüfen Sie bei besonders heiklen Geräten (z.B. Computer, Server, Router, Aquarien, sensible Produktionsmaschinen), ob Sie technische Schutzmassnahmen treffen können (z.B. unterbrechungsfreie Stromversorgung, Überspannungsschutzschalter).
  • Falls Sie regelmässig medizinische Geräte brauchen (z.B. ein Sauerstoffgerät), erkundigen Sie sich beim Anbieter, welche Massnahmen Sie treffen sollten.
  • Sichern Sie auf dem PC zwischendurch Ihre Daten, damit sie bei Stromausfall nicht verloren gehen.
  • Zur Deckung allfälliger Schäden an elektrischen Geräten können Sie bei Ihrer Hausratsversicherung eine Zusatzversicherung gegen Stromwirkungsschäden abschliessen.
  • Sichern Sie empfindliche Geräte mit Überspannungsschutz.

Was soll ich tun, wenn ich keinen Strom habe?

Betrifft der Stromausfall nur Ihr Zuhause, oder handelt es sich um eine Netzstörung? Finden Sie die Antwort mit folgenden Schritten:

  • Prüfen Sie, ob alle Sicherungen in Ordnung sind.
  • Fragen Sie Ihre Nachbarn, ob sie auch keinen Strom haben.
  • Schauen Sie, ob draussen die Strassenbeleuchtung funktioniert.
  • Lesen Sie die aktuellen Störungsmeldungen der Elektra auf Ihrem Handy.
  • Melden Sie uns die Störung, wenn es noch keine Störungsmeldung gibt.

Pikett-Nummer anrufen: 031 763 31 33

Wieso kommt es zu einem plötzlichen Stromausfall?

Ein Stromausfall kann unterschiedliche Gründe haben:

  • Der Eigenverbrauch ist zu hoch, und die Sicherung schaltet den Strom aus.
  • Ein Kurzschluss in Ihrem Zuhause aktiviert den Leitungsschutzschalter.
  • Ein Stromkabel wird durch Bauarbeiten beschädigt.
  • In einer Trafostation oder einem Unterwerk kommt es zu einem Kurzschluss.
  • Eine Höchstspannungsleitung ist beschädigt.
  • In der Schweiz oder in Europa kommt es zu grösseren Unterbrüchen.

Wie verhalte ich mich während eines Stromausfalls?

  • Bewahren Sie Ruhe.
  • Schalten Sie Herdplatten, Bügeleisen, Staubsauger, Bohrmaschinen, PC, TV, Stereoanlagen usw. aus. Diese Geräte schalten sich sonst automatisch ein, sobald der Strom wieder fliesst.
  • Öffnen Sie den Kühlschrank und den Tiefkühler möglichst nicht, um einen Kälteverlust zu vermeiden. Achtung: Das Mobilfunknetz kann bei grossflächigen Störungen ausfallen. Schalten Sie das Radio ein (Batterie- oder Autoradio).

Was soll ich nach einem Stromausfall tun?

  • Löschen Sie die Kerzen. Wenn Sie dies vergessen, könnte es zu einem Brand kommen.
  • Kontrollieren Sie Lichtschalter und Geräteschalter, vor allem bei Herdplatten und Backofen. Auch Sie können eine Brandgefahr darstellen.
  • Stellen Sie elektrische Uhren wieder richtig ein.
  • Kontrollieren Sie, ob die Heizung und wichtige Geräte funktionieren, wie z.B. Kühl- und Tiefkühlschrank oder Alarmanlagen. Das Gefriergut übersteht kurze Stromausfälle meist schadlos.
  • Elektrische Geräte sollten einen Stromausfall problemlos bewältigen. Falls ein Gerät nicht mehr einwandfrei funktioniert, haftet der Energieversorger nicht.

Ich habe ein automatisches Garagentor. Was sollte ich im Hinblick auf einen Stromausfall beachten?

Das automatische Garagentor öffnet sich erst, wenn der Strom wieder fliesst. Achten Sie darauf, dass Sie das Tor auch manuell öffnen können, oder parkieren Sie Ihr Auto bei einem angekündigten Stromunterbruch draussen. Und lassen Sie Ihren Schlüssel nie an der Haustüre in der Garage stecken. Wenn Sie nicht in die Garage kommen, kommen Sie auch nicht ins Haus.

Mehr zu Stromausfall und Stromunterbruch erfahren

Stromrechnung und Zahlung

Wie setzt sich mein Strompreis zusammen?

Auf Ihrer Stromrechnung unterscheiden wir zwischen Energiekosten und Netzkosten. Ihren Stromtarif wählen Sie selbst. Abgestimmt auf Ihr Nutzungsverhalten, erhalten Sie das passende Netzprodukt.

Mit den Netzkosten bezahlen Sie zwei Leistungen, die die Elektra für Sie erbringt: erstens die Nutzung des Stromnetzes und zweitens die individuelle Verteilung der Energie, die wir Ihnen liefern.

Preisblätter ansehen

Warum erhalte ich eine Akontorechnung?


Ab 2021 lesen wir Ihren Strom nur noch einmal jährlich ab. Sie bekommen also drei Akontorechnungen auf Basis des Vorjahresverbrauchs oder von Erfahrungswerten. Die vierte Rechnung erhalten Sie nach der Zählerablesung im Januar. Der Strom wird dann nach effektivem Verbrauch in Rechnung gestellt.

Wie wird der Betrag meiner Akontorechnung berechnet?


Die Teilrechnung beruht auf Ihrem Vorjahresverbrauch oder auf Erfahrungswerten der Elektra.

Wie häufig rechnet die Elektra ab?

Sie erhalten von uns vierteljährlich eine Rechnung:

  • April: 1. Quartal (Januar–März)
  • Juli: 2. Quartal (April–Juni)
  • Oktober: 3. Quartal (Juli–September)
  • Januar: 4. Quartal (Oktober–Dezember)

Kann ich meine Stromrechnung elektronisch bezahlen?

Ja, Sie können Ihre Rechnung mit eBill (früher E-Rechnung), Lastschriftverfahren (LSV+) und Debit Direct der Post bezahlen.

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Wo finde ich die aktuellen Strompreise der Elektra?

Genaue Informationen zu unseren Strompreisen können Sie unseren aktuellen Preisblättern entnehmen.

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Ich kann meine Stromrechnung nicht bezahlen – was kann ich tun?


Bitte informieren Sie möglichst schnell unseren Kundenservice über Ihren Zahlungsengpass. So vermeiden Sie Mahnspesen und Verzugszinsen. Gemeinsam versuchen wir, eine Lösung zu finden, beispielsweise in Form einer Ratenzahlung.

Mehr Informationen zu Ihrer Stromrechnung

Stromversorgung und Netznutzung

Woher stammt mein Strom genau?

Die Elektra bietet ausschliesslich Strom aus Schweizer Wasserkraft und regionaler Solarenergie an. Genaue Informationen über die Herkunft finden Sie in der Stromkennzeichnung:

elektrabasic Stromkennzeichnung

elektraaqua+ Stromkennzeichnung

elektrasolar+ Stromkennzeichnung

Welche Gemeinden versorgt die Elektra mit Strom?

Von Seewil bis Lyssach, von Lohn-Ammannsegg bis Krauchthal: Die Elektra versorgt rund 40 Ortschaften in 21 Gemeinden in den Kantonen Bern und Solothurn.

Das Netzgebiet der Elektra umfasst 21 Gemeinden und rund 40 Ortschaften

Mehr zu unseren Stromprodukten erfahren

Umzug

Warum muss ich meinen Umzug melden?

So stellen Sie sicher, dass Sie nur den Strom bezahlen, den Sie effektiv verbraucht haben. Wenn Sie neu in das Versorgungsgebiet der Elektra ziehen, können Sie bei der Anmeldung ausserdem Ihr Stromprodukt selbst wählen. Verzichten Sie darauf, liefern wir Ihnen automatisch unser Standardprodukt elektraaqua+.

Umzug melden

Wann muss ich meinen Umzug melden?

Bitte melden Sie uns Ihren Umzug mindestens 10 Tage vorher online mit unserem Umzugsformular.

Umzug melden

Gibt es Kündigungsfristen für den Strom beim Umzug?

Nein, aber bitte melden Sie uns bei Ihrem Umzug den aktuellen Zählerstand Ihres Stromzählers. Damit stellen Sie sicher, dass Sie nur den Strom bezahlen, den Sie effektiv verbraucht haben.

Warum muss ich den aktuellen Zählerstand meines Stromzählers melden?

Damit stellen Sie sicher, dass Sie nur den Strom bezahlen, den Sie effektiv verbraucht haben.

Zählerstand melden

Wie kann ich den aktuellen Zählerstand meines Stromzählers melden?

Sie können den Zählerstand selbst ablesen und online bekanntgeben.

Kann auch ein Techniker der Elektra meinen Zählerstand ablesen?

Falls Sie den Zählerstand nicht selbst ablesen wollen, teilen Sie uns dies bitte mindestens 10 Tage vor Ihrem Umzug mit, entweder per E-Mail oder telefonisch unter 031 763 31 32. Eine Mitarbeiterin oder ein Mitarbeiter liest Ihren Zählerstand dann persönlich vor Ort ab. Für den Mehraufwand verrechnen wir 50 CHF.

Jetzt anrufen: 031 763 31 32

E-Mail senden

Kann ich mich selbst an- oder abmelden?

Sie können sich selbst an- oder abmelden, bevor Sie umziehen.

Umzug melden

Muss ich den Verkauf meiner Wohnung oder meines Hauses melden?

Ja, und zwar unabhängig davon, ob Sie die Immobilie selbst bewohnen oder nicht. Melden Sie uns den Verkauf bitte spätestens 10 Tage vor dem Handänderungstermin. An diesem Termin trägt das Grundbuchamt die neuen Eigentümer ins Grundbuch ein.

Folgende Informationen benötigen wir:

  • Datum des Handänderungstermins
  • Name des neuen Eigentümers bzw. der neuen Eigentümerin
  • Name und Adresse des Verkäufers bzw. der Verkäuferin

Verkauf per E-Mail melden

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