Energie sparen beim Heizen
Tims Tipp zum Energie sparen
100%
4 min
01.11.2022

Ein Grossteil der Nebenkosten im Haushalt entfallen auf die Heizenergie. Gründe dafür sind eine ungenügende Dämmung oder ineffiziente Heizsysteme. Aber nicht nur: Falsches und unnötiges Heizen sorgt auch dafür, dass ordentlich Ressourcen verpuffen. Das müsse nicht sein, findet Tim. Mit seinen Tipps sparen Sie Energie und Geld.

Kurze Hosen und T-Shirt sind für den Sommer gedacht – oder für jene Menschen, die besonders kälteresistent sind. Aber im Winter, wenn es draussen kalt ist, kann man auch drinnen einen warmen Pullover anziehen. Denn so muss das Heizsystem nicht ständig und unnötigerweise auf Hochtouren laufen.

Mein Name ist Tim. Sollten auch Ihre Heizkosten und der damit verbundene Energieverbrauch zu hoch sein, heize ich Ihnen mit den folgenden Tipps ein.

  • Wenn Sie Ihre Raumtemperatur im Winter auch schon nur um ein Grad reduzieren, sparen Sie etwa 6 Prozent an Energie und Kosten ein. Bei zwei Grad sind es bereits 12, bei drei Grad schon 18 Prozent weniger Verbrauch.
  • Gerade in Zimmern, in denen Sie sich nur selten aufhalten, ist eine tiefere Temperatur sinnvoll. Im Vorraum reichen 15 bis 18 Grad locker, in der Küche etwa 18 Grad, im Schlafzimmer sind 17 Grad in Ordnung – Sie haben ja schliesslich warme Bettdecken. Im Wohn- oder Spielzimmer hingegen, dürfen es schon 20 bis 22 Grad sein.
  • Wenn Sie den Heizkörper voll aufdrehen, wird der Raum nicht schneller warm. Stellen Sie den Regler lieber auf die gewünschte Temperaturstufe, zum Beispiel Stufe 3 ein. Denn Heizen auf Stufe 5 ist kaum nötig, frisst Energie und kostet zusätzlich Geld.
  • Lassen Sie in der Nacht die Rollläden runter oder ziehen Sie die Vorhänge zu. Mit diesen Massnahmen mindern Sie den Wärmeverlust über die Fenster.
  • Schauen Sie, dass Ihre Heizkörper nicht von Möbeln, Vorhängen oder anderen Gegenständen zugestellt sind. Denn sind Wärmequellen verdeckt, treibt dies den Energieverbrauch unnötig in die Höhe.
  • Lassen Sie Ihre Räume nie ganz auskühlen. Denn ein kaltes Zimmer aufzuheizen, verbraucht mehr Energie, als einen ungenutzten Raum konstant auf niedriger Stufe zu beheizen.
  • Wenn Sie in die Winterferien fahren, sollte die Raumtemperatur nicht tiefer als 15 Grad sein. Denn ab zirka dieser Temperatur besteht die Gefahr, dass die Wände auskühlen und Schimmel entstehen kann.
  • Schauen Sie, dass Ihr Haus oder Ihre Wohnung gut gedämmt sind. Eine moderne Fassadendämmung behält die Kälte im Winter und die Hitze im Sommer draussen. Dabei sollten nicht nur die Wände, sondern auch die Heizungsrohre gut isoliert sein.
  • Um für frische Luft zu sorgen, ist Stosslüften sinnvoll. Öffnen Sie mehrmals pro Tag Ihre Fenster für einige Minuten. Im Gegensatz zum gekippten Fenster wird die Luft so rasch ausgetauscht und die Möbel und Wände kühlen dadurch nicht aus.

Nun wünsche ich Ihnen einen kühlen Winter mit vielen warmen Stunden.

Tim

Tim hat sich der Energiestrategie 2050 verschrieben. Mit seinen Tipps will er zu mehr Energieeffizienz anregen.

Bei Fragen oder Anregungen schreiben Sie mir doch eine Nachricht.

Tim, Ihr Energieprofi

Autor Luk von Bergen
War dieser Artikel nützlich für Sie?

You've upvoted this article.

You've downvoted this article.

Bleiben Sie auf dem Laufenden – abonnieren Sie unseren Newsletter

Wir berichten und informieren über verschiedene Themen im Bereich erneuerbare Energie und Strom. Bei uns erfahren Sie alles rund um Photovoltaik, wie Sie die selbst gewonnene Solarenergie sinnvoll einsetzen und den Eigenverbrauch optimieren oder welche Ladelösung für Ihr Elektroauto sinnvoll ist. Natürlich kommt auch das Thema Strom nicht zu kurz. Wer denkt, das sei nicht spannend, kennt unseren Newsletter noch nicht. Überzeugen Sie sich selbst.

Newsletter-Anmeldung